Nov 07

Falls die Initiative angenommen wird, werden die SchülerInnen nicht mehr ins nächstgelegene Schulhaus gehen, sondern in das ihrer Wahl (bzw. das der Wahl ihrer Eltern). Als Verkehrspolitikerin stelle ich mir dabei eine Frage: Wie werden all die SchülerInnen dann zur Schule gehen, wenn die Schulwege länger werden? Wenn Lara aus Rünenberg in Basel und Luca aus Laufen in Frenkendorf zur Schule gehen? Wird es dann noch mehr „Taxi Mama” geben, wie wir es heute schon beobachten und als problematisch wahrnehmen? Immer wieder stauen sich bei der International School in Reinach die Autos vor Schulbeginn. Aber auch in Muttenz wird beobachtet, dass sogar bei den kurzen Schulwegen innerhalb der Gemeinde, immer wieder Eltern ihre Kinder mit dem Auto hinfahren. Wird das in Zukunft noch mehr zunehmen?

Ich bin überzeugt, dass wir es uns in der heutigen Zeit nicht mehr leisten können noch mehr Mobilität zu erzeugen. Kurze Schulwege haben den enormen Vorteil, dass sie die Kinder selbständig zurücklegen können und Chauffeurdienste unnötig machen, zum Wohle der Gesundheit und der Umwelt. Darum und noch aus vielen weiteren Gründen stimme ich am 30. November Nein zur Privatschulinitiative.

geschrieben von Kathrin Schweizer \\ tags: