Aug 30

Der Abstimmungskampf um den Projektierungskredit für eine eigene Trinkwasseraufbereitung ist in Schwung gekommen. Mich erstaunt, dass die CVP, die an vorderster Front für eine gemeindeeigene GGA gekämpft hatte, jetzt die Hoheit über unser Trinkwasser teilweise aufgeben will. Das Trinkwasser ist das allerwichtigste Lebensmittel und darf nicht aus der Hand gegeben werden. Wenn wir jetzt die Aufbereitung unseres Wassers der Hardwasser AG übergeben, verlieren wir unsere direkte Mitbestimmung. Darum braucht es am 26. September ein klares JA zur gemeindeeigenen Trinkwasserproduktion!

geschrieben von Kathrin Schweizer \\ tags:

Jun 25

Die bürgerlichen und rechten Parteien in Muttenz haben das Referendum gegen den eindeutigen Entscheid der Gemeindeversammlung für eine eigenständige Muttenzer Wasserversorgung angekündigt. Argumentiert wird mit “überteuerte Luxuslösung” ganz in Wirtschaftskammer-Manier: Schlagwörter, die nur bedingt einen Zusammenhang zum Sachverhalt hat. Kurz nochmals die Zusammenfassung des Geschäfts: Wenn die Gemeinde ihre eigene Trinkwasserversorgung behält und das Trinkwasser selber in einem dreistufigen Verfahren reinigt, dann kommt das die Muttenzer TrinkwasserkonsumentInnen nicht teurer als wenn die Eigenständigkeit aufgegeben wird, wir uns der Hardwasser AG anschliessen und damit nur ungenügend gereinigtes Trinkwasser (nur durch Aktivkohlefilter gereinigt) konsumieren.

Die eigenständige Muttenzer Wasserversorung mit dreistufiger Trinkwasseraufbereitung ist weder luxuriös noch überteuert!

geschrieben von Kathrin Schweizer \\ tags: ,

Jun 17

An der Gemeindeversammlung haben die StimmbürgerInnen mit grossen Mehr einen Projektierungskredit für eine dreistufige Trinkwasseraufbereitung genehmigt. Das ist als klares Votum für eine eigene Trinkwasserversorgung zu verstehen. Doch den drei bürgerlichen und rechten Parteien ist dieser deutliche Entscheid nicht klar genug. Sie wollen das Referendum ergreifen und spielen damit vor allem auf Zeit. Die Aussagen im Abstimmungskampf um die Deponie-Initiativen werden damit negiert. denn dort wurde darauf gepocht wie wichtig eine schnelle Lösung sei. Wenn die schnelle Lösung kommt, dann muss das Muttenzer Trinkwasser geschützt werden, denn niemand kann versprechen, dass bei einer Sanierung nicht auch Stoffe mobilisiert werden können und damit ins Grundwasser gelangen. Damit wir wirklich sauberes Trinkwasser haben, brauchen wir eine wirkungsvolle Trinkwasseraufbereitung und die Projektierung dieser hat die Gemeindeversammlung bewilligt.

geschrieben von Kathrin Schweizer \\ tags: ,