Der Abstimmungskampf um den Projektierungskredit für eine eigene Trinkwasseraufbereitung ist in Schwung gekommen. Mich erstaunt, dass die CVP, die an vorderster Front für eine gemeindeeigene GGA gekämpft hatte, jetzt die Hoheit über unser Trinkwasser teilweise aufgeben will. Das Trinkwasser ist das allerwichtigste Lebensmittel und darf nicht aus der Hand gegeben werden. Wenn wir jetzt die Aufbereitung unseres Wassers der Hardwasser AG übergeben, verlieren wir unsere direkte Mitbestimmung. Darum braucht es am 26. September ein klares JA zur gemeindeeigenen Trinkwasserproduktion!
geschrieben von Kathrin Schweizer
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Die bürgerlichen und rechten Parteien in Muttenz haben das Referendum gegen den eindeutigen Entscheid der Gemeindeversammlung für eine eigenständige Muttenzer Wasserversorgung angekündigt. Argumentiert wird mit “überteuerte Luxuslösung” ganz in Wirtschaftskammer-Manier: Schlagwörter, die nur bedingt einen Zusammenhang zum Sachverhalt hat. Kurz nochmals die Zusammenfassung des Geschäfts: Wenn die Gemeinde ihre eigene Trinkwasserversorgung behält und das Trinkwasser selber in einem dreistufigen Verfahren reinigt, dann kommt das die Muttenzer TrinkwasserkonsumentInnen nicht teurer als wenn die Eigenständigkeit aufgegeben wird, wir uns der Hardwasser AG anschliessen und damit nur ungenügend gereinigtes Trinkwasser (nur durch Aktivkohlefilter gereinigt) konsumieren.
Die eigenständige Muttenzer Wasserversorung mit dreistufiger Trinkwasseraufbereitung ist weder luxuriös noch überteuert!
geschrieben von Kathrin Schweizer
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Im Landrat gibt es immer wieder Überraschungen, so auch heute. Teile der Grünen waren (mit)-verantwortlich, dass eine Motion, die das Verbandsbeschwerderecht der Umweltverbände einschränken möchte, weiter auf der Pendenzenliste bleibt und nicht abgeschrieben werden konnte. Die CVP/EVP-Leute stellten sicher, dass an Oster- und Pfingstmontag auch in Zukunft der Rasen gemäht werden darf (aber nur, wenn das den Gottesdienst nicht stört) und die FDP wollte einen Beitrag an Gsünder Basel abschiessen, weil er so klein sei mit nur 25 Rappen pro Baselbieter Einwohner.
Im Anschluss an die Landratssitzung wurden die LandrätInnen zusammen mit den Basler GrossrätInnen und den EinwohnerrätInnen aus Riehen zu einem Besuch der Fondation Beyeler eingeladen. Nach einer Kurzführung durch die Ausstellung Basquiat blieb beim Apéro noch genug Zeit um mit den KollegInnen aus Basel-Stadt zu plaudern. Herzlichen Dank an die Fondation für die nette Einladung!
geschrieben von Kathrin Schweizer
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