An der Gemeindeversammlung haben die StimmbürgerInnen mit grossen Mehr einen Projektierungskredit für eine dreistufige Trinkwasseraufbereitung genehmigt. Das ist als klares Votum für eine eigene Trinkwasserversorgung zu verstehen. Doch den drei bürgerlichen und rechten Parteien ist dieser deutliche Entscheid nicht klar genug. Sie wollen das Referendum ergreifen und spielen damit vor allem auf Zeit. Die Aussagen im Abstimmungskampf um die Deponie-Initiativen werden damit negiert. denn dort wurde darauf gepocht wie wichtig eine schnelle Lösung sei. Wenn die schnelle Lösung kommt, dann muss das Muttenzer Trinkwasser geschützt werden, denn niemand kann versprechen, dass bei einer Sanierung nicht auch Stoffe mobilisiert werden können und damit ins Grundwasser gelangen. Damit wir wirklich sauberes Trinkwasser haben, brauchen wir eine wirkungsvolle Trinkwasseraufbereitung und die Projektierung dieser hat die Gemeindeversammlung bewilligt.
geschrieben von Kathrin Schweizer
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Langsam werden die GegnerInnen der Deponie-Initiativen nervös und versuchen statt mit Argumenten mit Schüssen auf den Mann das drohende Abstimmungsresultat noch zu ihren Gunsten zu verbessern. Lieblingsopfer ist Martin Forter, der mit seinen akribischen Studien die Gegnerschaft argumentativ in die Ecke treibt. Darum hat Landrat Christoph Buser mehrfach behauptet, Forter sei vom Presserat gerügt worden, weil er verschiedene Hüte trage: Journalist, Altlasten-Experte und Greenpeace-Aktivist. Buser sagt „Der Presserat hat nach einer Beschwerde gesagt: ‚das geht nicht mehr’“. Dumm nur, dass sich der Presserat gar nie mit Forters Hüten auseinander gesetzt hat. Die chemische Industrie rund um Novartis und Co hatte zwar mit dem Presserat einmal gedroht, aber nicht mehr.
Busers Anwalt sagt, dass Buser nur das Detail „Drohung mit dem Presserat“ und „Entscheid vom Presserat“ verwechselt habe.
Natürlich, so etwas kann einem passieren, wenn man keine Argumente mehr hat.
Nachlesen kann man die Geschichte in der heutigen bz.
geschrieben von Kathrin Schweizer
\\ tags: Deponie
Wer glaubt, dass sich der Kanton bei den Verhandlungen dafür einsetzt, dass die öffentliche Hand möglichst wenig Kosten tragen muss, der sei eines besseren belehrt: Öffentlich hatte der Leiter des AUE im Juni 2009 verkündet, dass er als Kostenteiler eine Beteiligung der Pharmafirmen von 25% vorschlagen werde, die Grundeigentümer sollen 10% tragen und der Rest bleibt bei der öffentlichen Hand. Dass mit dieser Ausgangslage keine Wunder mehr zu erwarten sind, ist wohl logisch. Und wer’s nicht glaubt, der schaue selber auf Seite 10: Präsentation AUE 24. Juni 2009
geschrieben von Kathrin Schweizer
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