Die EBM hat endlich dem öffentlichen Druck nachgegeben und wird ihre Beteiligung am Kohlekraftwerk in Brunsbüttel verkaufen. Damit ist zwar das Kraftwerksprojekt noch nicht gestorben, doch zumindest muss es ohne Beteiligung aus der Nordwestschweiz realisiert werden. Eigentlich könnte man sich jetzt richtig über die EBM freuen. Wenn nicht ihr CEO schon wieder verbal entgleisen würde. Ich habe ihm noch nicht vergessen, dass er in einem Zeitungsinterview und an einem Apéro mit LandrätInnen verlauten liess: „Die Landräte werden auch immer jünger und dümmer“.
Dieses Mal trifft die Entgleisung die Gempener. Sie hatten mit einer Petition den Rückzug aus Brunsbüttel verlangt. Der EBM-CEO hat nun nichts besser zu tun, als genau zu kontrollieren, welchen Strommix die Petenten persönlich einkaufen und dies auch noch öffentlich zu rügen.
Die EBM muss sich an den Gedanken gewöhnen, dass ihre Politik das Vertrauen ins Unternehmen massiv getrübt hat. Und ohne Vertrauen, ist kaum jemand bereit, mehr für ein Produkt zu bezahlen, als unbedingt nötig.
Das Vertrauen wird die EBM mit der jetzigen Führung nicht mehr zurückgewinnen können, dafür braucht es einen baldigen Wechsel.
geschrieben von Kathrin Schweizer
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Auf der Bildungsreise der Umwelt- und Energiekommission haben wir u.a. den Windpark Mont Croisin besucht. Die Juvent SA, an der auch die IWB beteiligt sind, leisten dort super Arbeit. Der Windpark wird in diesem Jahr von 8 auf 16 Windturbinen ausgebaut. Mit dieser Verdoppelung kann in Zukunft die Stromproduktion verdreifacht werden. Und das dank sorgfältiger Planung ohne Einsprachen gegen den Ausbau! Vielleicht sollte man die Geschäftsleitung der EBM mal auf Bildungsreise schicken?
geschrieben von Kathrin Schweizer
\\ tags: Energie, Wind
Die vergangene Gemeindeversammlung war für uns äusserst erfolgreich. Wir konnten verhindern, dass die Feuerwehrersatzabgabe für die tiefsten Einkommen erhöht wird und gleichzeitig eine moderate Erhöhung des Maximalbetrags erwirken.
Am meisten freue ich mich aber über die Genehmigung des Energiesachplans. Er ermöglicht mit der Nutung neuer Abwärmequellen (z.B. ARA) effektiven Umweltschutz.
Die FDP war sich in der Energiefrage uneins: Soll die Gemeinde gegen ein Gas-Kombi-Kraftwerk Massnahmen ergreifen oder sollen wir zur Wirtschaftsförderung diese Kröte schlucken? Es gab einen verbalen Schlagabtausch zwischen verschiedenen FDP-VertreterInnen. Eine grosse Mehrheit der Gemeindeversammlung teilte unsere Meinung, dass mit einem Gas-Kombi-Kraftwerk billiger Strom auf Kosten der Umwelt produziert werden soll und dies verhindert werden muss.
geschrieben von Kathrin Schweizer
\\ tags: Energie
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