Nov 08

Am Freitag fand die Vernissage der Muttenzer Heimatkunde statt. Touche ma bouche führten durch den Abend und das Publikum im sehr gut gefüllten Grossen Saal des Mittenza genoss die humorvolle und freche Moderation. Das Buch überzeugt mit einer wunderschönen Aufmachung und spannenden Inhalten. Mir ist das Kapitel “Visionen und Planungen – welche nur Visionen geblieben sind” ins Auge gestochen. Ich bin froh, ist die Planung eines Spitals auf dem Geispelplateau oder des Wartenbergtunnels zur Erschliessung der Deponie Zinggibrunn Vision geblieben. Wer sich für Muttenz interessiert, muss das Buch kaufen!

geschrieben von Kathrin Schweizer \\ tags: , ,

Okt 11

Am Donnerstag 15. Oktober 09 wird die Muttenzer Gemeindeversammlung über den Nutzungsplan Landschaft befinden. Eine zentrale Frage in diesem Nutzungsplan ist, ob das Schänzli grün bleiben soll. Obwohl dieses Anliegen in der Bevölkerung einen grossen Rückhalt erfährt, werden bestimmt Anträge gestellt, ob man nicht besser irgendwelche Gebäude auf Schänzli stellt. Ich verwende ganz bewusst den Begriff “irgendwelche”, denn konkrete und notwendige Bauprojekte gibt es keine. Es werden von verschiedensten Seiten mögliche und auch unmögliche Ideen eingebracht: Roger Federer-Halle, FCB-Campus, Hochschule für Sport, etc. Bevor noch jemand eine Zeppelin-Landungsbrücke oder eine Raumfahrtszentrale im Schänzli-Areal fordert, können die Stimmberechtigten den Spekulationen an der Gemeindeversammlung ein Ende setzen und die Grünzone Schänzli genehmigen, wie sie der Gemeinderat vorschlägt.

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Apr 01

Die heutige bz berichtet über die Ideen des Muttenzer Gemeinderats die Sportplätze in die Lachmatt zu verlegen, um das Margelacker-Areal für Wohnzwecke zu nutzen. Mit dem Mehrwert sollte die Beteiligung der Gemeinde Muttenz an den Sanierungskosten gedeckt werden können. Die meisten Muttenzer Parteien stimmen diesem Vorgehen grundsätzlich zu.

Die FDP wünscht sich aber einen zentraleren Standort für die Sportplätze. FDP Muttenz-Präsident Jürg Bolliger wird weiter zitiert “Uns scheint eine gemeinsame Lösung mit der Sporthochschule im Campusareal oder im Schänzli erstrebenswert”. Darum habe die FDP auch die Petition Schänzli bleibt grün nicht unterstützt. So weit so logisch.

Warum hat dann aber die FDP-Landrätin aus Muttenz in der Richtplandiskussion den Standort Schänzli für die Sporthochschule festschreiben wollen?
Damit wäre doch gerade die Variante “Sporthochschule im Campus” verunmöglicht worden und nur noch das dezentrale Schänzli übrig geblieben! Mit der jetzt vom Landrat gewählten Formulierung “Raum Muttenz” sind wieder verschiedene Varianten möglich. Wenn die Testplanung Campus auch Platz für die Sporthochschule findet, gibt es keinen Grund, sie ins Schänzli-Areal zu verlegen und es kann an der Birs ein attraktives Naherholungsgebiet entstehen. Und wenn im Campus auch noch die Muttenzer Sportvereine Platz haben umso besser!

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